Also die Post ist nichts mehr für mich. Oder vielleicht ist einfach zur Zeit nichts was für mich. Ich kann nicht sagen, dass ich unbedingt wieder nach Schweden zurück will, aber mein Leben ist total aus den Fugen geraten. Ich habe noch immer nicht alles ausgepackt, mich noch nicht bei allen gemeldet, bei denen ich mich gerne gemeldet hätte.
Und dann eben das arbeiten. Wenn ich arbeite dann habe ich kein Leben mehr. Ich komme mittags nach Hause und habe dann nicht mal mehr die Kraft meinen Laptop anzuschließen oder das Telefon in die Hand zu nehmen. Ich bin total ausgepowert und mit meinem Job alles andere zufrieden. Wer weiß, vielleicht liegts auch eigentlich daran, dass ich nicht weiß wies nächstes Jahr weiter geht und alles was damit zusammen hängt. Ich bekomme von einigen netten Menschen per Post, Mail oder Facebook liebe Dinge geschickt und freue mich sehr darüber. Aber ich kann nicht zurückschreiben. Ich weiß nicht warum. Aber es geht nicht. Leider verstehen, dass einige nicht. Was ich wiederrum sehr gut verstehen kann. Verrückte Welt.
Ich komme im Moment mit allem 'komplizierten' einfach nicht zurecht. Das fängt schon damit an, wenn mir jemand nur suggeriert oder subtil vermittelt er oder sie hätte sich jetzt schon über eine Antwort gefreut, oder erwartet dass ich mich melde... Ich sehe da immer einen erhobenen moralischen Zeigefinger dahinter schweben und komme damit einfach nicht zurecht zur Zeit. Ich hoffe meine Reaktionen normalisieren sich wieder. Irgendwann.
Ich bin im wirklich durch den Wind.
Das einzige was mir durch und durch gut tut ist das Saxophon spielen und die Veranstaltungen, die damit einher gehen. Aber jetzt sind Sommerferien und wir spielen erst wieder Mitte September. Das wird ganz schön hart.
Diese Woche habe ich frei, vielleicht hilft mir das.
Bitte nehmt mir mich zur Zeit nicht übel. Keine Ahnung was los ist, ich arbeite daran und hoffe es wird wieder.
Kuß an alle
...nimmt die Zeit niemals Bedacht - sie fliegt von hinnen, um das ihre nur besorgt. (Euripides)
Montag, 28. Juli 2008
Donnerstag, 10. Juli 2008
I'm back
Okay, I know I wanted to write in English. I hope you don't mind if I break my own rule. My English is getting worse and worse and I know that I have to practice - but not now and not here. There's too much to tell you in a very short way.
Ja, wo war ich das letzte Mal stehen geblieben? Achso, ja, ich bin ja noch in der Luft. :)
In Stuttgart wurde ich von Ferdl und Sascha abgeholt. Es war unheimlich toll die beiden zu sehen und in den Arm nehmen zu können. Dann gings im Autolein meiner Mutter zurück nach Hause. Schon die Fahrt war lustig. Die beiden hatten Bier dabei, das zwar warm war, aber mir wunderbar geschmeckt hat. Hehehe.
Zu Hause wurde dann eine kleine Grillparty veranstaltet. Meine Geschwister hatten einige ihrer Freunde eingeladen, allesamt liebe, nette, lusitge Leute und wir hatten jede Menge Spaß. Da meine Eltern nicht da waren ging das die ganze Woche so weiter :)
Und kaum war ich zu Hause musste ich auch gleich Saxophon spielen - oder besser gesagt: durfte. Sonntags hatten wir einen Auftritt bei einem kleinen Straßenfest. Zu meinem Glück hat es nach kurzer Zeit so angefnagen zu gewittern und regnen, dass wir wieder aufhören mussten. Mehr als die fünf Stückchen, die wir bisher gespielt hatten wären auch nicht drin gewesen. :)
Donnerstag kam dann das tiefe Loch. Die Freude wieder zu Hause zu sein wurde Normalität, die Trauer bekam wieder Oberhand.
Am Freitag Abend war dann auch noch ein Polterabend von zweien aus dem Musikverein, daswar schonmal eine gute Ablenkung. Einfahc mal einen Abend Spaß haben und abtanzen!
Am nächsten Tag wurde das noch gesteigert. Zusammen mit Özi, Rita, Tanja und Jo gings zu Sarah nach Saarbrücken.
Unser Reunion-Wochenende.
Es war absolut genial, hat mir unheimlich gut getan - ich glaube wir alle haben das gebraucht. Natürlich lief das Ganze nicht so reibungslos ab wie gewünscht, aber nun ja. Das wird auch noch geklärt werden!
Sonntags sind Tanja, Rita und Özi zurück nach Pforzheim gefahren, Jo ist bei Sarah geblieben und ich bin nach Ludwigshafen gefahren. Und saß mal wieder alleine und weinend im Zug. Bin ich eigentlich dramatisch? Naja, es war halt wieder ein Abschied. Das nächste Mal werden wir in dieser Besetzung erst wieder nächstes Frühjahr/Sommer zusammen sein. Und dazu das nicht so gelungene Ende...
In Ludwigshafen zu sein war wunderbar. Abgesehen von den Klausuren die ich schreiben musste! :-D
Ich habe bei Juliane und Senay gewohnt und Matthias war auch da. Das tat richtig gut! Denn für die drei war das letzte halbe Jahr auch eine Außnahmesituation, jeder hat neue Erfahrungen gemacht und ich fühlte mich einfach absolut und total verstanden. Die Klausur in der Woche lief dann auch noch ganz gut. :-)
Über das Wochenende bin ich wieder zurück nach Hause, denn meine Eltern kamen aus dem Urlaub wieder und ich wollte sie natürlich unbedingt so schnell wie möglich sehen.
Das Wochenende war sehr schön und ich bin erst montags morgens mit meinem Vater in die Pfalz und von dort aus weiter nach Ludwigshafen gefahren. Die Klausur am darauffolgendem Tag verlief überraschenderweise ganz gut. Thihihi.
Am Nachmittag bin ich dann mal wieder seit langer, langer Zeit mit Ann-Sophie nach Hause gefahren. Mensch war das schön!! Eine Stunde lang durchquatschen. Okay, normalerweise sind die Gespächsanteile gerecht verteilt. Bei dieser Fahr nicht. *gg* Ich hab Ann-So nen Kühlschrank ans Ohr gequatscht. Hehehehe.
Am Mittwoch hieß es dann Fußball gucken. Schlußendlich war ich mit Anne im Rosenrot und da waren ganz schön viele lustige Menschen, mit denen wir dann noch zum Schloßkeller gezogen sind und so richtig gefeiert haben.
Am Wochenende haben wir dann auf der Hochzeit derer gespielt, die zwei Wochen zuvor den Polterabend hatten. Einfach schön! Abends war ich mit Alex auf der Abifeier unserer ehemaligen Shcule. Bzw. wir wollten da hin. Als wir kamen war sie aber schon rum... Also sind wir noch was trinken gegangen und haben stundenlang gequatscht.
Am nächsten Tag dann in ein paar Orte weiter auf nem Fest. :-)
Abends dann wieder Finale, diesesmal mit Özi und Anne im Rosenrot - naja, die Stimmung war nicht soooo gut... Warum wohl? ;-)
Dann war ich einige Tage in Hamburg, bzw. genauergesagt in Wedel. Ich habe Filiz besucht. Und das war so genial. Unglaublich. Wir haben ein bisschen Hamburg angeschaut, vor allem haben wir aber geredet, geredet, geredet. Ab und zu waren wir auch mit Freunden von ihr unterwegs. :) Es waren 4 wunder-,wunderschöne Tage. Und am Liebsten würde ich sofort wieder hin fahren.
Dort war ich bis letzten Freitag.
Seit Samstag arbeite ich.
Was soll ich sagen? Ich stehe morgens sehr früh auf und arbeite. Wenn ich irgendwann zu Hause bin esse ich was, dusche und das wars. Um halb zehn lieg ich in der Falle und schlafe.
Aber die Bewegung tut gut, was zu tun tut gut und ich brauche das Geld.
Schweden wird immer mehr zur Erinnerung. Es ist nicht mehr präsent. Manchmal zweifel ich daran, dass ich wirklich da war. Es kommt mir vor wie ein Traum.
So ganz komme ich damit einfach noch nicht zurecht, so ganz bin ich noch nicht angekommen. Aber es wird.
Ein großes Entschuldigung an alle, bei denen ich mich lange nicht gemeldet habe. Und danke für eure Geduld.
Und Ama, danke für den tollen Brief!!! Der hat mir nicht nur ein Lächeln, sondern ein fettes Grinsen und feuchte Augen beschehrt.
Ja, wo war ich das letzte Mal stehen geblieben? Achso, ja, ich bin ja noch in der Luft. :)
In Stuttgart wurde ich von Ferdl und Sascha abgeholt. Es war unheimlich toll die beiden zu sehen und in den Arm nehmen zu können. Dann gings im Autolein meiner Mutter zurück nach Hause. Schon die Fahrt war lustig. Die beiden hatten Bier dabei, das zwar warm war, aber mir wunderbar geschmeckt hat. Hehehe.
Zu Hause wurde dann eine kleine Grillparty veranstaltet. Meine Geschwister hatten einige ihrer Freunde eingeladen, allesamt liebe, nette, lusitge Leute und wir hatten jede Menge Spaß. Da meine Eltern nicht da waren ging das die ganze Woche so weiter :)
Und kaum war ich zu Hause musste ich auch gleich Saxophon spielen - oder besser gesagt: durfte. Sonntags hatten wir einen Auftritt bei einem kleinen Straßenfest. Zu meinem Glück hat es nach kurzer Zeit so angefnagen zu gewittern und regnen, dass wir wieder aufhören mussten. Mehr als die fünf Stückchen, die wir bisher gespielt hatten wären auch nicht drin gewesen. :)
Donnerstag kam dann das tiefe Loch. Die Freude wieder zu Hause zu sein wurde Normalität, die Trauer bekam wieder Oberhand.
Am Freitag Abend war dann auch noch ein Polterabend von zweien aus dem Musikverein, daswar schonmal eine gute Ablenkung. Einfahc mal einen Abend Spaß haben und abtanzen!
Am nächsten Tag wurde das noch gesteigert. Zusammen mit Özi, Rita, Tanja und Jo gings zu Sarah nach Saarbrücken.
Unser Reunion-Wochenende.
Es war absolut genial, hat mir unheimlich gut getan - ich glaube wir alle haben das gebraucht. Natürlich lief das Ganze nicht so reibungslos ab wie gewünscht, aber nun ja. Das wird auch noch geklärt werden!
Sonntags sind Tanja, Rita und Özi zurück nach Pforzheim gefahren, Jo ist bei Sarah geblieben und ich bin nach Ludwigshafen gefahren. Und saß mal wieder alleine und weinend im Zug. Bin ich eigentlich dramatisch? Naja, es war halt wieder ein Abschied. Das nächste Mal werden wir in dieser Besetzung erst wieder nächstes Frühjahr/Sommer zusammen sein. Und dazu das nicht so gelungene Ende...
In Ludwigshafen zu sein war wunderbar. Abgesehen von den Klausuren die ich schreiben musste! :-D
Ich habe bei Juliane und Senay gewohnt und Matthias war auch da. Das tat richtig gut! Denn für die drei war das letzte halbe Jahr auch eine Außnahmesituation, jeder hat neue Erfahrungen gemacht und ich fühlte mich einfach absolut und total verstanden. Die Klausur in der Woche lief dann auch noch ganz gut. :-)
Über das Wochenende bin ich wieder zurück nach Hause, denn meine Eltern kamen aus dem Urlaub wieder und ich wollte sie natürlich unbedingt so schnell wie möglich sehen.
Das Wochenende war sehr schön und ich bin erst montags morgens mit meinem Vater in die Pfalz und von dort aus weiter nach Ludwigshafen gefahren. Die Klausur am darauffolgendem Tag verlief überraschenderweise ganz gut. Thihihi.
Am Nachmittag bin ich dann mal wieder seit langer, langer Zeit mit Ann-Sophie nach Hause gefahren. Mensch war das schön!! Eine Stunde lang durchquatschen. Okay, normalerweise sind die Gespächsanteile gerecht verteilt. Bei dieser Fahr nicht. *gg* Ich hab Ann-So nen Kühlschrank ans Ohr gequatscht. Hehehehe.
Am Mittwoch hieß es dann Fußball gucken. Schlußendlich war ich mit Anne im Rosenrot und da waren ganz schön viele lustige Menschen, mit denen wir dann noch zum Schloßkeller gezogen sind und so richtig gefeiert haben.
Am Wochenende haben wir dann auf der Hochzeit derer gespielt, die zwei Wochen zuvor den Polterabend hatten. Einfach schön! Abends war ich mit Alex auf der Abifeier unserer ehemaligen Shcule. Bzw. wir wollten da hin. Als wir kamen war sie aber schon rum... Also sind wir noch was trinken gegangen und haben stundenlang gequatscht.
Am nächsten Tag dann in ein paar Orte weiter auf nem Fest. :-)
Abends dann wieder Finale, diesesmal mit Özi und Anne im Rosenrot - naja, die Stimmung war nicht soooo gut... Warum wohl? ;-)
Dann war ich einige Tage in Hamburg, bzw. genauergesagt in Wedel. Ich habe Filiz besucht. Und das war so genial. Unglaublich. Wir haben ein bisschen Hamburg angeschaut, vor allem haben wir aber geredet, geredet, geredet. Ab und zu waren wir auch mit Freunden von ihr unterwegs. :) Es waren 4 wunder-,wunderschöne Tage. Und am Liebsten würde ich sofort wieder hin fahren.
Dort war ich bis letzten Freitag.
Seit Samstag arbeite ich.
Was soll ich sagen? Ich stehe morgens sehr früh auf und arbeite. Wenn ich irgendwann zu Hause bin esse ich was, dusche und das wars. Um halb zehn lieg ich in der Falle und schlafe.
Aber die Bewegung tut gut, was zu tun tut gut und ich brauche das Geld.
Schweden wird immer mehr zur Erinnerung. Es ist nicht mehr präsent. Manchmal zweifel ich daran, dass ich wirklich da war. Es kommt mir vor wie ein Traum.
So ganz komme ich damit einfach noch nicht zurecht, so ganz bin ich noch nicht angekommen. Aber es wird.
Ein großes Entschuldigung an alle, bei denen ich mich lange nicht gemeldet habe. Und danke für eure Geduld.
Und Ama, danke für den tollen Brief!!! Der hat mir nicht nur ein Lächeln, sondern ein fettes Grinsen und feuchte Augen beschehrt.
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