Montag, 27. April 2009

Freitag, 24. April 2009

Alles hat ein Ende...

Vermutlich steht heute die letzte FH-Party an. Aber naja, wer weiß... Nein Spaß ;)
Ich freu mich shcon drauf. Viele liebe Leute kommen mit und die kommen natürlich erst mal zu uns zur Preparty.
Und immer mehr meiner Freundinnen haben es sich zum Ziel gesetzt mich endlich zu verkuppeln :D Will sich noch wer daran beteiligen? Ich stelle gerne Kontakt zwischen den verschidenen Fronten auf, dann könnt ihr euch gemeinsam dem großen Ziel widmen :)

Dienstag, 21. April 2009

Beauty-Abend steht an

Eine kleine, schöne Anekdote des Urlaubs ist mir noch eingefallen:

An einem Tag hatten Jo und ich vor auf die Festung hoch zu gehen. Wir wussten von Özi, dass da eine der schönen, alten Straßenbahnen hochfährt, für die Lissabon bekannt ist. Aber niemand wusste welche Linie, wo die abfährt und wo man aussteigen muss.
Also sind wir erst mal zielstrebig in sowas wie ne Touristeninformation, die wir tags zuvor entdeckt hatten. Die Damen dort konnten uns tatsächlich helfen und wir bekamen einen absolut unübersichtlichen Bahn- und Busplan.



Im Gegensatz zum recht einfachen Metroplan.



An einem Platz, an dem auch Straßenbahnen abfahren waren wir schon am Tag zuvor vorbei gekommen und beschlossen als erstes einfach mal dort hin zu laufen. Schnell war auch eine Haltestelle gefunden, an der ein Fahrplan der Linie hing, die wir schlussendlich nehmen wollten. Wir waren immer noch relativ ratlos, weil wir nicht wussten, ob das die richtige Richtung ist und wo wir denn bloß aussteigen sollten. Dann entschieden wir einfach es auszuprobieren und komme was da wolle einfach mal einzusteigen.
Plötzlich sprach uns eine alte Dame an, die dort an der Haltestelle saß. Sie hatte wohl gesehen, dass wir etwas desorientiert uns umsahen, immer wieder beide aufs neue auf den Fahplan, die Haltestellen und unseren Stadtplan schauten. Das war ja unheimlich nett von ihr, aber leider sprach sie nur portuguisisch. Und hat uns was weiß ich was erzählt. Jo verstand auf Grund ihrer hervorragenden Spanischkenntnissen wenigstens ein bisschen. Ich nur Bahnhof :D Die Dame erzählte und erzählte. Dann mischte sich auch noch ihre Freundin ein. Zumindest hatten wir es mal soweit verstanden, dass diese Bahn, auf die wir warteten tatsächlich hoch in Richtung Festung fuhr. (Am Abend im Gespräch mit Özi stellte sich heraus, dass die Dame uns wohl erzählt hatte, dass es im Sommer und im Winter unterschiedliche Fahrpläne gibt. Zumindest konnten wir das insoweit rekonstruieren an Hand der Brocken, die Jo verstanden hatte...) Wo wir aussteigen mussten wussten wie immer noch nicht :)
Aber die Damen bequatschten uns weiter, wir nickten brav und lachten und die Herrschaften freute es. Plötzlich kam von hinten noch ein älterer Mann dazu, der sich nun auch noch ins Gespräch einschaltete. 'Italiano?' Wir sahen uns ziemlich erstaunt und noch breiter grinsend an. 'No. Alemania.' Und dann gings wieder los. Der Herr hörte auch nicht mehr auf zu reden. Parallell zu den Damen. Ich musste mich unheimlich zusammenreißen um nicht einfach loszuprusten. Die Situation war zu abstrus. Ihc weiß gar nicht mehr in welcher Sprache der Herr mit uns versuchte ins Gespräch zu kommen. Eine wirkliche gemeinsame Basis fanden wir aber auch nicht :D Aber er konnte uns wenigstens sagen, an welcher Haltestelle wir rausmussten.
So sind die Portugiesen. Einfach unheimlich freundlich und hilfsbereit.

Als die Bahn kam wurden wir noch von zwei Herren deutlich in den Fünfzigern auf englisch mit starken französischen Akzent angesprochen ob dass den die Bahn zum Kastell sei. :)
Wir kamen schlußendlich tatsächlich auch dort hin wo wir hin wollten. Aber eine Haltestelle zu früh sind wir trotzdem ausgestiegen. Erstens sind die Bahnen so alt, dass es da keine Anzeige, Ansage oder sonstwas gibt, die die Fahrgäste darüber informiert wo man gerade ist. Außerdem wars da so schön, dass wir einfach da mal rausmussten. Die Franzosen haben uns noch nett nachgewunken. :D

Ich bin heute fast den ganzen Tag damit beschätigt alles für heute Abend vorzubereiten. Wir machen zu zehnt einen Beauty-Abend. Da bin ich am aufräumen, putzen, Bagels und Nuss-Schneckennudeln backen und am mich freuen. :D

Mittwoch, 15. April 2009

Update

Man sollte meinen die letzten Wochen wäre nichts losgewesen. War eigentlich auch so. Aber zum Schreiben bin ich eben doch nicht gekommen.
Der Urlaub war klasse. Die ersten beiden Tage in Madrid war ich eigentlich die ganze Zeit noch damit beschäftigt ‚runterzukommen‘ wegen der Kacke die mit meinem Job war. Dann konnte auch ich die Zeit einfach nur genießen. Ich habe, glaube ich, keine Lust einen ausführlichen Bericht zu schreiben... :D

Das Traurigste des gesamten Urlaubs war, dass Tanja nicht kommen konnte. Aber manchmal ist es besser so wie es sich dann ergibt. Das Aufwühlendste war die Fahrt durch das vom Feierabendverkehr und Straßensperrung von aggressiven und abartig fahrenden Portugiesen verstopfte Lissabon. Zwischendurch wollte ich nur noch aus dem Auto raus, es mitten auf der Straße stehen lassen und heulend wegrennen. Ich war hysterisch, habe rumgeschimpft, hatte Phasen von astreinem Galgenhumor und als das Auto endlich, endlich wohlbehalten auf dem Parkplatz stand wo es hingehört bin ich in den nächsten Supermarkt gestürmt und mir Bier und Schokolade gekauft. Das Schönste war mit Özi und Jo so viel Zeit total entspannt verbringen und genießen zu können. Es war wunderschön, Mädels!!!
Der Heimweg war dann doch noch mal etwas anstrengend. Jo und ich sind nach Basel geflogen und dann mit Bus und Bahn quer durch ganz Süddeutschland zu mir nach Ludwigshafen gefahren, bzw. gegondelt.
Danach bin ich zwischen Lehningen und Ludwigshafen gependelt. Vor allem das gute Wetter hat es mir angetan. Nach einer Woche Sommer in Lissabon war der Kälteschock in Deutschland enorm. In Freiburg sind wir aus dem Bus von Basel ausgetiegen und haben uns nur entgeistert angeschaut, so kalt war es mit einem Mal. Da der Sommer sich langsam auch bei uns blicken lässt habe ich desöfteren Zeit auf der schönen Parkinsel verbracht, schön mit nem guten Buch in der Sonne, oder war spazieren oder joggen.
Jetzt bin ich gerade von meinem Ostertrip in den hohen Norden zurück.
Da Jonny und Sascha Ostern auch in Hamburg verbringen wollten war eigentlich geplant, dass wir zusammen fahren. Wegen der Kosten und auch der Gesellschaft. Leider geht an Jonnys Auto zu Zeit öfter etwas kapuut und es ist alles andere als einfach die richtigen Ersatzteile dafür noch zu bekommen. Sascha war schon einige Wochen damit beschäftigt Teile zu finden, zu organisieren, Leute zu finden, die weiterhelfen konnten, die kreativ und bereit dazu waren Notlösungen zu basteln etc. Donnerstag Abend waren dann endlich alle Teile zusammen. Fast die ganze Familie war damit beschäftigt diese dann mehr oder weniger fachgerecht einzubauen. Leider mit mäßigem Erfolg. Unsere Hoffnungen wurden schon beim ersten Kontrollstop in Würm total zerstört. Und da es sich bei dem Problem um die Funktion der Benzinpumpe handelte war es uns dann doch zu riskant mit Benzingesiffe und –dämpfen weiterzufahren. Um 22 Uhr waren wir so zum Leidwesen unserer Eltern wieder zurück. Sascha und Jonny hatten da schon ihre Pläne für Ostern begraben und ich hatte beschlossen am nächsten Tag mit dem Zug zu fahren. So war ich im kurz vor 5 dann schlussendlich in Lübeck. Kaum angekommen ging es dann auch schon weiter. Und zwar an Jennis und Alex‘ Lieblingsstrand ungefähr 45 Minuten von Lübeck im tiefsten MeckPom, hinter Dörfern, die Lehningen als Weltstadt erscheinen lassen. Aber der Strand war toll. Jennis kleine Schwester war gemeinsam mit einer Freundin schon einige Tage vor mir gekommen. So waren waren wir eine kleine lustige Truppe.
Der Samstag bestand zum Großteil aus einem riesengroßen tollen genialem Frühstück. Nachmittags waren wir kurz für abends einkaufen und abends war dann eine kleine Grillparty zur Einweihung der Wohnung. Das Frühstück am Sonntag konnte es fast mit dem des Vortages aufnehmen. Als wir es dann für beendet erklärten war es für mich auch schon Zeit meine Sache zu packen und nach Hamburg, genauer gesagt nach Wedel, zu fahren. Filiz und ich haben ihren Balkon für dieses Jahr eingeweiht und nach einer ganzen Zeit voller toller Gespräche ging es dann los zum Griechen. Und zwar zu nem echt guten. War unglaublich lecker. Und unglaublich große Portionen. Nach einem Abstecher zu ihrem Freund wars auch schon Zeit ins Bett zu gehen. Am nächsten Morgen waren wir bei ihrem Papa zu wieder mal einem tollen, tollen Frühstück eingeladen. Gegen Mittag siedelten wir von dort in das Elternhaus von Filiz‘ Freund über. Seine Eltern waren am Morgen in den Urlaub gefahren und Harm und Filiz sollten Haus und Hund sitten. Das Haus liegt gigantisch direkt an und mit überwältigendem Blick über die Elbe. Das schöne Wetter haben wir mit einer Decke im Garten liegen bis ins letzte ausgekostet. Und das wars dann auch schon mal wieder. Mein Ostertrip war vorrüber und es ging in den schönen Süden.
Jetzt werd ich mal versuchen wieder wirklich erreichbar zu sein. Sorry an die, die darunter gelitten haben!!! *zerknirsch*