... liebe ich das Bus fahren.
... liebe ich vielleicht diese Stadt?
... bin ich gerührt von den Zufällen des Lebens.
Weswegen?
Deswegen:
an einem Vormittag, gegen 11 Uhr im Sommer.
Ich sitze am Leopoldplatz, vor den Schmuckwelten in einem Kleidchen in der knallenden Sonne und genieße, dass es Sommer ist.
Mein Bus (der 2er auf den Sonnenhof) kommt und ich steige ein. Mit mir wie immer hunderte von Senioren. Zum Großteil die weniger rüstigen und weniger fitten.
Ich gehe immer weiter nach hinten auf der Suche nach einem Sitzplatz.
Eine Frau spricht mich an, ob ich nicht neben sie sitzen möchte, sie möchte aber am Gang sitzen bleiben, sie wolle nicht in die Sonne. Die Dame fand ich nett, also warum nicht. Sie stand auf und ich setzte mich ans Fenster. Sie erzählte mir, dass ihre Augen bereits operiert seien, deswegen ist sie sehr lichtempfindlich und meidet die Sonne.
So kamen wir ins Gespräch. Zuerst ging es um alte Junge und junge Alte. Um junggebliebene Menschen jedes Alters und um verstockte unfreundliche. Sie fragte mich freundlich aus und erzählte mir ihre Lebensgeschichte. Es stellte sich heraus, dass sie bereits 80 war und mit 38 aus einem Orden ausgetreten in dem sie zuvor 20 Jahre als Nonne war austrat um dann noch Krankenschwester zu lernen usw.
Und sie schmiss nur so mit Lebensweisheiten um sich. Aber nicht in der Art, dass es sich nach erhobenem Zeigefinger anfühlte und man unwillkürlich denkt: "Ja, ja, ja..."
Sondern es war toll. Irgendwie großartig das Gefühl, dass sie mich eigentlich gar nicht kannte, aber mir sagte ich machte den Eindruck als sei ich eine starke Frau und ein kluges Köpfchen und so.
Ihre Wiesheiten waren nichts wirklich neues, aber doch Dinge, die ich auch so denke und bei denen es immer wieder gut tut sie auch von ganz anderen Menschen zu hören:
... liebe ich vielleicht diese Stadt?
... bin ich gerührt von den Zufällen des Lebens.
Weswegen?
Deswegen:
an einem Vormittag, gegen 11 Uhr im Sommer.
Ich sitze am Leopoldplatz, vor den Schmuckwelten in einem Kleidchen in der knallenden Sonne und genieße, dass es Sommer ist.
Mein Bus (der 2er auf den Sonnenhof) kommt und ich steige ein. Mit mir wie immer hunderte von Senioren. Zum Großteil die weniger rüstigen und weniger fitten.
Ich gehe immer weiter nach hinten auf der Suche nach einem Sitzplatz.
Eine Frau spricht mich an, ob ich nicht neben sie sitzen möchte, sie möchte aber am Gang sitzen bleiben, sie wolle nicht in die Sonne. Die Dame fand ich nett, also warum nicht. Sie stand auf und ich setzte mich ans Fenster. Sie erzählte mir, dass ihre Augen bereits operiert seien, deswegen ist sie sehr lichtempfindlich und meidet die Sonne.
So kamen wir ins Gespräch. Zuerst ging es um alte Junge und junge Alte. Um junggebliebene Menschen jedes Alters und um verstockte unfreundliche. Sie fragte mich freundlich aus und erzählte mir ihre Lebensgeschichte. Es stellte sich heraus, dass sie bereits 80 war und mit 38 aus einem Orden ausgetreten in dem sie zuvor 20 Jahre als Nonne war austrat um dann noch Krankenschwester zu lernen usw.
Und sie schmiss nur so mit Lebensweisheiten um sich. Aber nicht in der Art, dass es sich nach erhobenem Zeigefinger anfühlte und man unwillkürlich denkt: "Ja, ja, ja..."
Sondern es war toll. Irgendwie großartig das Gefühl, dass sie mich eigentlich gar nicht kannte, aber mir sagte ich machte den Eindruck als sei ich eine starke Frau und ein kluges Köpfchen und so.
Ihre Wiesheiten waren nichts wirklich neues, aber doch Dinge, die ich auch so denke und bei denen es immer wieder gut tut sie auch von ganz anderen Menschen zu hören:
- Als Frau selbstständig sein und sich nicht von einem Mann abhängig machen.
- Offen für Neues sein und geistig beweglich bleiben.
- Gelegenheiten, die sich bieten ergreifen.
- Den eigenen Weg gehen.
- Niemandem etwas neiden, sondern sich überlegen was einem wichtig ist und mit dem zufrieden sein was man hat bzw. erreicht hat.
Das waren ihre wichtigsten Punkte.
Beim Aussteigen kam eine andere ältere Dame auf mich zu mit den Worten:
"Ich habe Sie beim Sprechen geobachtet. Sie reden wunderbar mit den Händen! Bewahren Sie sich das."
Lächelte mich an und wandte sich zum Gehen. Ich konnte mich nur noch perplex bedanken.
Solche Begegnungen im alltäglichen Leben rühren mich irgendwo ganz tief sehr und ich bin dann immer wieder einfach nur zu tiefst dankbar, dass so etwas passiert.
Ich wünsche euch allen tolle Begegnungen, die Spuren hinterlassen!!